Besuchshundeteam (Tiergestützte Aktivitäten)

In Senioren- und Kinderheimen, Schulen oder Kindergärten haben unsere Besuchshundeteams viele positive, z.T. überwältigenden Erfahrungen gemacht. Sie bringen Freude und Abwechslung in den oft eintönigen Alltag von Menschen, deren Lebensraum eingeschränkt ist, durchbrechen Isolation und Einsamkeit, erhöhen die Bereitschaft zu Kontaktaufnahme und Kommunikation. Bei alten Menschen werden häufig Erinnerungen geweckt an eigene Erlebnisse mit Hunden, die zu Gesprächen mit anderen Bewohnern, Pflegern oder Ärzten anregen.

Die Nähe, die der Hund zulässt, kann man annhemen, selbst Körperkontakt herstellen, durch Streicheln oder Kuscheln, ohne damit soziale Grenzen zu überschreiten. Allein die Anwesenheit eines Tieres wirkt enspannend, stressmildernd, blutdrucksenkend. Die Beschäftigung mit dem Hund, seinem Verhalten, seinen Bedürfnissen, evtl. sogar das Bürsten oder der Spaziergang mit dem Besuchshundeteam fördern die gesistige und körperliche Aktivität.

Bei Besuchen in Schulen oder Kindergärten kann den Kindern umfangreiches Wissen rund um den Hund nahe gebracht werden. Der Hundeführer kann altersentsprechend erklären, wie ein Hund sich verhält, welchen Ursprung und welche Bedeutung sein Verhalten hat. Der Umgang des Kindes mit dem Hund kann erklärt und mit Hilfe des sicheren und gut ausgebildeten Hundes geübt werden.

Wenn auch Sie und ihr Hund als ehrenamtliches Besuchshundeteam Menschen Freude bringen möchten, stehen wir für diese Ausbildung mit fachlicher Kompetenz zur Verfügung. Die Vorgaben der „Delta Society“ bez. tiergestützter Aktivität liegen hierbei als Mindestanforderungen zugrunde. Die Ausbildung erstreckt sich über mehrere Monate, wodurch die Beurteilung des Verhaltens des Hundes in unterschiedlichen Trainingssituationen über einen längeren Zeitpunkt möglich wird.

Inhalte der theoretischen Ausbildung :

  • Soziale Strukturen und Kommunikation des Hundes
  • Ausdrucksverhalten des Hundes
  • Kommunikation zwischen Mensch und Hund
  • Ethik
  • Konditionierungsmöglichkeiten
  • Stress und Angst beim Hund
  • Anatomie und Physiologie des Hundes
  • Erste Hilfe beim Hund
  • Zoonosen
  • Hygiene
  • Möglichkeiten des Einsatzes in verschiedenen Einrichtungen
  • Besonderheiten beim Besuch von Seniorenheimen
  • Begegnungen mit Demenz Patienten
  • Besonderheiten in sozialpädagogischen Einrichtungen
  • Verhaltensstörungen bei Kindern
  • Vorbereitung und Durchführung von Besuchen
  • Versicherungstechnische Fragen

Die praktische Ausbildung, der ein Eignungstest vorausgeht, beinhaltet das Training in unterschiedlichsten Umweltsituationen, gezielte Gewöhnung an unterschiedliche Bewegungs- und Verhaltensmuster sowie Hilfsgeräte (Rollator, Rollstuhl,...), Besuche in entsprechenden Einrichtungen, Beobachtungstraining für die Hundeführer, Erlernen kleiner Kunststücke, ...
Eine theoretische und praktische Prüfung bildet den Abschluss dieser Ausbildung.

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